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Updated: Mar 9, 2026

Skin Biopsy for Diagnosing Discoid Lupus Erythematosus
Published on: June 10, 2025
Häufigkeit und Einteilung kutaner Manifestationen bei rheumatoider Arthritis
Mirjana Ziemer1, Anne-Katrin Müller2, Gert Hein3
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig.
Hintergrund Und Fragestellung:
Hautveränderungen bei rheumatoider Arthritis (RA) sind nur in wenigen Studien an größeren Patientenkollektiven untersucht. Deshalb sollen hier die aktuelle Prävalenz und das Spektrum an Hautveränderungen bei RA unter Berücksichtigung von Krankheitsaktivitäts-Scores, Anti-CCP-Antikörpern sowie neueren medikamentösen Therapien erfasst werden.
Patienten Und Methodik:
Zwischen November 2006 und Juli 2007 wurden prospektiv 214 Patienten, die im Funktionsbereich Rheumatologie mit RA behandelt wurden, erfasst.
Ergebnisse:
Bei 27,5 % der Untersuchten wurden RA-assoziierte Hautveränderungen beobachtet, wobei es sich fast ausschließlich um Rheumaknoten handelte. Signifikant gehäuft traten Rheumaknoten bei längerer Erkrankungsdauer, Nachweis von Rheumafaktoren und Anti-CCP-Antikörpern, aber auch unter Gabe von Leflunomid und TNFα-Blockern auf. Vergleichsweise niedrige Prävalenzen wurden hingegen für die "palisadenförmige neutrophile und granulomatöse Dermatitis" und die "rheumatoide Vaskulitis" ermittelt.
Schlussfolgerungen:
Trotz zunehmend frühzeitiger Therapie der RA und dem Einsatz neuerer Medikamente ist die Prävalenz von Rheumaknoten als wichtigste Manifestation der RA am Hautorgan hoch. Deren verstärkte Ausbildung unter Leflunomid und TNFα-Blockern könnte ein Hinweis dafür sein, dass bei der Entstehung von Rheumaknoten eine pathogenetische Wegstrecke eine Rolle spielt, die von den Therapeutika nur unzureichend beeinflusst wird. Hingegen scheinen die palisadenförmige neutrophile und granulomatöse Dermatitis und die "rheumatoide Vaskulitis" durch neuere Medikamente besser beeinflussbar zu sein.
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