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Updated: Sep 1, 2025

Intraoperative Assessment of Resection Margins in Oral Cavity Cancer: This is the Way
Published on: May 10, 2021
Knapperer Resektionsrand bei Plattenepithelkarzinomen mit hohem oder sehr hohem Risiko: eine retrospektive
Natsuki Baba1,2, Hiroshi Kato3, Motoki Nakamura3
1Department of Skin Oncology/Dermatology, Saitama Medical University International Medical Center, Saitama, Japan.
Hintergrund Und Ziele:
Bei kutanen Plattenepithelkarzinomen (PEK) ist die Einhaltung der in Leitlinien empfohlenen festen Resektionsränder oft schwierig und knappere Ränder sind wünschenswert. Ziel dieser Studie war die Bewertung des Auftretens von Rezidiven und krankheitsspezifischen Todesfällen bei knapperen Resektionsrändern für PEK mit hohem oder sehr hohem Risiko.
Patienten/Methoden:
PEK-Patienten mit hohem oder sehr hohem Risiko, bei denen eine Tumorexzision durchgeführt wurde, wurden retrospektiv untersucht. Die Patienten wurden in eine Gruppe mit Standardrand gemäß Leitlinienempfehlung (standard margin group, SMG) und eine Gruppe mit knapperen Rändern (narrower-margin group, NMG) eingeteilt. Gemeinsame primäre Endpunkte waren lokales Rezidiv, PEK-Rezidiv und PEK-bedingter Tod. Die Wahrscheinlichkeit eines PEK-bedingten Tods und konkurrierender Mortalitätsrisiken wurde mittels kumulativer Inzidenzfunktion (CIF) beschrieben. Unterschiede bei der CIF zwischen den Gruppen wurden mit dem Test nach Gray verglichen.
Ergebnisse:
Insgesamt wurden 1.000 Patienten mit PEK (hohes Risiko, 570; sehr hohes Risiko, 430) eingeschlossen. In der Kohorte mit hohem Risiko gab es keine signifikanten Unterschiede bei der unvollständigen Exzisionsrate (IER) zwischen SMG und NMG (2,6 % vs. 3,0 %, P > 0,99). In der Kohorte mit sehr hohem Risiko war die IER in der SMG jedoch signifikant geringer als in der NMG (8.9 % vs. 16.2 %, P = 0,03). Keine signifikanten Unterschiede zwischen SMG und NMG wurden für Lokalrezidiv (hohes Risiko, P = 0.56; sehr hohes Risiko, P = 0,70), PEK-Rezidiv (hohes Risiko, P = 0,30; sehr hohes Risiko, P = 0,47) und PEK-bedingtem Tod (hohes Risiko, P = 0,23; sehr hohes Risiko, P = 0,83) beobachtet.
Schlussfolgerungen:
Die Größe des Resektionsrands hat einen begrenzten Einfluss auf Randkontrolle, Rezidive und krankheitsspezifischen Tod bei PEK mit hohem Risiko.

