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Updated: Jul 16, 2026

Non-Nutritive Suck Parameters Measurements Using a Custom Pressure Transducer System
Published on: April 19, 2024
[Infant-driven versus Practitioner-driven Feeding of Preterm Infants: A Systematic Review of Randomized Controlled
Kevin Bernhard Arnolds1, Frank Peinemann1
1University of Cologne, University Children's Hospital of Cologne, Germany, Cologne.
Hintergrund:
Voraussetzung für eine erfolgreiche orale Ernährung ist die Berücksichtigung des individuellen Entwicklungsstands der Frühgeborenen. Pflegekräfte und Eltern sollten geschult sein, wie sie Verhaltenssignale des Säuglings während des Fütterns erkennen und darauf angemessen reagieren können. Diese Art der Ernährung wird in dieser Arbeit als "signalorientiertes und co-reguliertes" Füttern von Frühgeborenen bezeichnet. Im Unterschied zeichnet sich das "herkömmliche" Füttern dadurch aus, dass eine vorab festgelegte Flüssigkeitsmenge zu einer festgelegten Zeit verabreicht wird.
Zielsetzung:
Es soll untersucht werden, ob das "signalorientierte und co-regulierte" Füttern im Vergleich zum "herkömmlichen" Füttern zu einer früheren vollständigen oralen Ernährung führen kann.
Methoden:
Wir haben am 26. Juni 2024 in den elektronischen Datenbanken MEDLINE und Cochrane Library nach thematisch relevanten randomisierten Studien gesucht. Als primärer Endpunkt wurde die Anzahl der Tage bis zur vollständigen oralen Ernährung und als Effektmaß die mittlere Differenz gewählt. Die Metaanalyse wurde unter Verwendung der inversen Varianzmethode und des Random-Effects-Modells durchgeführt, und wir verwendeten den GRADE-Ansatz (Grading of Recommendations Assessment, Development, and Evaluation) für die Bewertung der Evidenz.
Ergebnisse:
In der Studienauswahl fanden sich 12 randomisierte Studien, die den Einschlusskriterien entsprachen. Von diesen wurden 5 Studien in eine Metaanalyse einbezogen. Die geschätzte mittlere Differenz favorisierte die Gruppen mit signalorientiertem und co-reguliertem Füttern im Vergleich zu den Gruppen mit herkömmlicher Fütterung: -4,93 (95%-Konfidenzintervall -6,60 bis -3,26, p<0,00001, I2 =66%). Die Qualität der Evidenz wurde als moderat eingestuft.
Schlussfolgerungen:
Die Daten der Studienteilnehmer sind mit einem leicht vorteilhaften Effekt für die signalorientierte und co-regulierte Ernährung von Frühgeborenen im Vergleich zur herkömmlichen Ernährung von Frühgeborenen vereinbar. Zukünftige Studien könnten weitere Daten zu unerwünschten Ereignissen während der Ernährung und Informationen zur häuslichen Nachsorge ergänzen.
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